Gerade arbeite ich an einer neuen Sendung für den SWR, für die ich Lukas wiedertreffe. Vor vier Jahren bin ich ihm das erste Mal begegnet, als ich über die Borderline-Persönlichkeitsstörung recherchiert habe. Damals befand sich Lukas in einer schlimmen Krise. Beziehungen zu anderen Menschen waren ihm nahezu unmöglich, Jobs hielt er höchstens kurz durch. Angst, Krampfanfälle und selbstzerstörerische Gedanken prägten seinen Alltag. Heute ist Lukas verheiratet und liebevoller Vater eines Kindes. Mit seiner Frau betreibt er einen kleinen Laden im Schwarzwald. Was hat ihm geholfen, wieder Kontrolle über sein Leben zu erlangen? Was ist aus seinen Ängsten, seiner Wut und seiner Verzweiflung geworden? Wie blickt er heute auf sich und die Zeit damals? Bis Januar werde ich versuchen, das zu ergründen. Dann wird die Sendung ausgestrahlt.